In Memoriam

Nachruf für unser  geliebtes Bambilein:

All die Jahre hab ich so oft deinen Tod anklopfen hören, doch als er dann kam und dich mitnahm, war ich auf den Abschied nicht gefasst.

Alles was ich die Jahre über Hunde lernen durfte, hab ich durch dich gelernt, dafür möchte ich dir nochmal danken. Du warst ein ganz besonderes Wesen mit einem ganz speziellen Zauber für jeden, der dich kannte. Ich weiß, du hast nun deinen Frieden und bist ohne Schmerzen, das ist mein einziger Trost, doch mein Herz wird niemals mehr leicht sein, wenn ich an dich denke. In den Armen von Papi bist du am Dienstag Abend, den 18. April sanft entschlafen, das ist sein Lied für dich:

My Lady da Bambi, why do you sleep so still?
I'll wake you tomorrow
and you will be my fill, yes, you will be my fill.

My Lady da Bambi why does it grieve me so?
But your heart seems so silent.
Why do you breathe so low, why do you breathe so low,

My Lady da Bambi, you look so cold tonight.
Your lips feel like winter,
your skin has turned to white, your skin has turned to white.

I loved you my lady, though in your grave you lie,
I'll always be with you
This rose will never die, this rose will never die.

Frei nach Cat Stevens für unsere geliebte Prinzessin Bambi, geboren 7.4.1995, gestorben 18.4.2006 an Herzversagen. Du fehlst uns so sehr!

ERBSE vom HAUS TAUBENBERG, genannt "BAMBI" war die Wurfschwester von Chiqui (Elfe vom Taubenberg)

Bambi ist im April 2006 mit elf Jahren an einem plötzlichen Herzversagen gestorben. Bambi litt jahrelang an einer chronischen Autoimmunerkrankung (SLE), die vermutlich durch falsches Impfen ausgelöst wurde. Diese Krankheit ist angeblich sehr sehr selten bei Hunden und normalerweise unheilbar. Die Krankheit kann verschiedene Organe befallen, in Bambis Fall den Enddarm, der aufgrund von Autoimmunreaktionen ständig hochgradig entzündet und geschwürig war (collitis ulcerosa) und mit wechselnden Schüben von sehr schmerzhaftem Durchfall und Verstopfung einhergeht. Es dauerte mehrere Jahre, bevor wir überhaupt eine eindeutige Diagnose durch Rektoscopie erhielten, dann wurde Bambi bis zum Alter von knapp 7 Jahren mit Cortison und Immurek behandelt, beides zwei chemische Immunsupressiva mit starken Nebenwirkungen, die in Dauertherapie ihren frühzeitigen Tod bewirkt hätten. Um dem zu entgehen, habe ich ständig nach alternativen Behandlungsmethoden gesucht, allerdings ohne sonderlichen Erfolg. Im 7. Lebensjahr habe ich die Fütterung auf B.A.R.F. bzw. Rohfütterung umgestellt. Schlagartig waren sämtliche Symptome der Krankheit für mehrere Jahre verschwunden. Mit 8. Jahren wurde ein Herzklappenfehler bei Bambi festgestellt, tägliche Medikamenteneinnahme war nun wieder angesagt, aber es ging ihr bis zum 10. Lebensjahr damit sehr gut. Kurz vor ihrem 11. Lebensjahr im Januar war es zwingend notwendig, vier vereiterte Backenzähne in Narkose zu entfernen. Von diesem Eingriff hat Bambi sich nie richtig erholt, zunächst hatte sie Durchfall von der Antibiotika bekommen,  im Februar flackerte dann die Autoimmunkrankheit wieder auf, sie bekam wieder Cortison, im März dann eine Analdrüsenfistel, Schmerzmittel, Antibiotika und Ciclosporinsalbe waren nötig. Im April hat dann ihr krankes Herz aufgegeben.

Hunde mit Autoimmunerkrankungen dürfen ihr Leben lang nicht mehr geimpft werden. Autoimmunerkrankungen gehen häufig mit Pseudoallergien einher, deshalb muss man ganz besonders auf die Ernährung achten und Allergene 100 %ig ausschließen. Zudem muss Stress weitestgehend vermieden werden, da auch dies Schübe auslösen kann. !

Für Großansicht und Scharfstellung auf Fotos klicken!